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Erfolgreicher Abschluss der Vortragsreihe "Schnittmengen."

Die eikones-Gesprächsreihe „Schnittmengen“ widmete sich den Lücken zwischen kuratorischer, akademischer und künstlerischen Wissensproduktion, indem an fünf Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen des Kunstfeldes Wissensproduzent_innen aus unterschiedlichsten Bereichen eingeladen wurden. Für jeden der fünf Abende arbeiteten die Initiatorinnen Katharina Brandl und Claire Hoffmann mit je einer Basler Institution zusammen, um auch die titelgebenden Schnittmengen zwischen wissenschaftlichem Fachpublikum und Kunstinteressierten zu nutzen.

Die Reihe fand zwischen April und Dezember 2018 statt und startete im 17. April 2018 in der Kunsthalle Basel, wo Nicolas Brulhart (Kurator Forde, Genf und Archivkurator, Kunsthalle Bern), Elena Filipovic (Direktorin Kunsthalle Basel), Philipp Messner (Archivar, UZH Archiv, Zürich) und Judith Welter (Direktorin Kunsthaus Glarus) über unterschiedliche Zugänge zu institutionellen Archiven diskutierten. Beim zweiten Termin, der gemeinsam mit dem Baseler Off-Space Bikini am 29.06.2018 veranstaltet wurde, diskutierten Elke Krasny (Kuratorin und Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien), Kadiatou Diallo (freie Kuratorin) und Raffael Dörig (Direktor, Kunsthaus Langenthal) unter dem Titel #BFF über kuratorischer Arbeit mit/in Communities.

Unter dem Titel We’re in this together sprachen Sabine Himmelsbach (Direktorin, HeK), Jens Hauser (Kunst- und Kulturwissenschaftler und Kurator), Yvonne Volkart (Leiterin des SNF-Forschungsprojekts Ökodaten – Ökomedien – Ökoästhetik an der HGK FHNW und Ko-Kuratorin von Eco-Visionaries) und Friederike Zenker (Tierethikerin, eikones – Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes) bei der dritten Ausgabe der Veranstaltungsreihe über die Funktion von künstlerischen Arbeiten, neue Formen von Empathie und Fürsorge gegenüber der (anorganischen) Natur zu evozieren. Die Veranstaltung am 21.09.2018 fand in Kooperation mit dem HeK im Critical Media Lab/IXDM der HGK statt.

Der vierte Termin der „Schnittmengen“ fand am 02.10.2018 im Kunstmuseum Basel | Gegenwart statt, wo Charlotte Laubard (von Pro Helvetia beauftragte Kuratorin des Schweizer Pavillons für die Biennale von Venedig 2019) und Nora Sternfeld (documenta-Professorin Kunsthochschule Kassel) ein Gespräch über kuratorische Ethik führten. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe waren schließlich im Museum Tinguely am 10.12.2018 Céline Manz (Künstlerin), Camille Chenais (Kuratorin Villa Vassilieff – Bétonsalon, Centre d’art de recherche, Paris), Thomas Schmutz (Kurator), Matthias Oberli (Abteilungsleiter Kunstdokumentation, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft) und Nadja Müller (Verein RestKunst Basel) zu Fragen des Umgangs mit künstlerischen Nachlässen zu Gast.

Die Reihe wurde von Katharina Brandl und Claire Hoffmann konzipiert und moderiert.