18 Mai 2018
09:45 - 18:30

eikones
Rheinsprung 11

Öffentliche Veranstaltung

Gerhard Richter – Eine Befragung


Seit mehr als fünf Jahrzehnten erkundet Gerhard Richter das Medium der Malerei. Entlang der Leitfrage nach ihren Potentialen und Grenzen untersucht Gerhard Richter bildnerische Paradigmen im Kontext zeitgenössischer Kunst. Dabei sind Tradition und historische Kategorien der Malerei stets präsent und werden immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Beispielhaft für die Beschäftigung mit der Geschichte der Malerei ist die Gruppe von Gemälden „Verkündigung nach Tizian“ (1973) in der Sammlung des Kunstmuseum Basel.

Angeregt durch eine Kooperation zwischen eikones – Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes (Universität Basel), dem Kunstmuseum Basel und dem Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet sich das Symposium der neueren Forschung zu Gerhard Richter.

 9.45–10.00 Begrüssung: Ralph Ubl

10.00–11.00 Simon Baier (Basel): Zufall und System

11.00–12.00 Julia Gelshorn (Fribourg): „Fotos mit anderen Mitteln“

12.00–13.30 Pause

13.30–14.30 Kunstmuseum Basel | Hauptbau, Gemeinsame Besichtigung der „Verkündigung nach Tizian“ und Diskussion

15.00–16.00 Christian Spies (Köln): Zwischen Fleischtheke und Schrankwand. Malerei im Wirtschaftswunder der BRD

16.00–17.00 Philipp Ekardt (London): Distanznahmen. Zeitschnitte bei Richter und Kluge

17.30–18.30 Regine Prange (Frankfurt): Das Trauma des Realen. Zu Gerhard Richters künstlerischer Technik der Verwischung


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