Barbara Reisinger

Barbara Reisinger


Doktorandin (eikones)

Büro

Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Doktorandin (Philosophisch-Historische Fakultät)


Barbara Reisinger studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Wien und Linz. Sie war von 2014 bis 2016 Stipendiatin der eikones Graduate School, mit der sie seit Antritt ihrer Stelle als Assistentin für neueste Kunstgeschichte an der Universität Wien assoziiert bleibt.

Tapete als künstlerisches Medium in den 1960er Jahren (Andy Warhol, Daniel Buren)


Die Desintegration der traditionellen künstlerischen Medien in den Sechzigerjahren markiert zugleich die Entstehung der sogenannten Installation, die im architektonischen Realraum dreidimensionale Objekte einsetzt, anstatt eine von Raum und Objekt unterschiedene Bildillusion zu erzeugen. Diese gängige Definition der Installation wird durch den Fokus auf die Tapeten von Andy Warhol und Daniel Buren herausgefordert. Die Tapete als zweidimensional auf die Wand bezogene Werkform erlaubt es, mediale Bilder in den „Realraum“ einzuführen und damit eine neue Genealogie der Installation aufzustellen, die die Rolle der Medienbilder für den Status der „Realität“ seit den Sechzigerjahren ins Zentrum stellt.

Ausstellungsansicht „Andy Warhol“, Whitney Museum of American Art, New York, 1. Mai – 13. Juni 1971.

Ausstellungsansicht „Andy Warhol“, Whitney Museum of American Art, New York, 1. Mai – 13. Juni 1971.