Claire Hoffmann

Claire Hoffmann


Doktorandin (eikones)

Büro

Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Doktorandin (Philosophisch-Historische Fakultät)


Claire Hoffmann studierte Kunstgeschichte und Anglistik an der Universität Basel, mit Aufenthalten in Pisa und New York. Sie war am Schaulager Basel, Kunsthaus Zürich und Kunsthaus Langenthal tätig, wo sie auch Ausstellungen kuratierte, etwa "Monolithic Water" (2014) im Kunsthaus Zürich und die Solo- und Gruppenausstellungen im Kunsthaus Langenthal.

Seit 2010 ist sie im nomadischen kuratorischen Kollektiv "deuxpiece" engagiert und realisiert regelmässig Ausstellungen und Projekte mit jungen Kunstschaffenden im In- und Ausland, jüngst im Copenhagen Contemporary (2017) in der Kunsthalle Basel (2016), bei Top e.V. Schillerpalais, Berlin und im sic! Raum für Kunst, Luzern (2015). Zur Zeit arbeitet sie in der Graduate School eikones an ihrem Dissertationsprojekt zu Körperbewusstsein in den Zeichnungen von Maria Lassnig. 

Selbstbeobachtung und Experiment.

Körperbewusstsein im zeichnerischen Werk Maria Lassnigs


Maria Lassnigs Zeichenpraxis begleitet sie über ihre gesamte künstlerische Tätigkeit hinweg und wird zum Fokussierungspunkt für Fragen der körperlichen und visuellen Wahrnehmung und der Imagination. Anhand ihrer exerperimentellen Untersuchungen, die gemeinsam mit Oswald Wiener entstanden, ihrer Schriften und einem grossen Korpus an Arbeiten auf Papier, wird ihr grundsätzliches Nachdenken über die künstlerische Tätigkeit und die Rolle des zeichnerischen Verfahrens als Reflexionsmedium herausgearbeitet. 

 

 

Maria Lassnig, Das Licht tötet vielfältige Bilder, in einem dunklen Raum ist mehr Imagination, aus der Serie „Untersuchung zum Entstehen eines Bewusstseinsbildes“, 1978, Aquarell, 42 x 59 cm (© Maria Lassnig Stiftung).

Maria Lassnig, Das Licht tötet vielfältige Bilder, in einem dunklen Raum ist mehr Imagination, aus der Serie „Untersuchung zum Entstehen eines Bewusstseinsbildes“, 1978, Aquarell, 42 x 59 cm (© Maria Lassnig Stiftung).