Frederik Arnd Rogner

Frederik Arnd Rogner


Doktorand (eikones)

Büro

Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Doktorand (Philosophisch-Historische Fakultät)


Frederik Rogner schloss sein Studium an der Universität Basel im Jahr 2015 mit dem Master of Arts in Ägyptologie und Klassischer Archäologie mit einer Arbeit zur Verwendung von Reliefs und Inschriften im unter Ramses II. ausgearbeiteten Darstellungsprogramm zur Schlacht von Qadesh ab. Während seines Studiums war er als Hilfsassistent im Fachbereich Ägyptologie der Universität Basel sowie im von Prof. Dr. Susanne Bickel geleiteten University of Basel Kings’ Valley Project tätig, an dessen Ausgrabungen er in den Jahren 2011 und 2013 teilnahm.

Raum und Narrativität in der Flachbildkunst des ägyptischen Neuen Reiches


In bisherigen Untersuchungen wird dem Grossteil der altägyptischen Bildproduktion aufgrund bestimmter Prämissen keine Narrativität zugestanden. Unter Anwendung an das Untersuchungsmaterial angepasster Kriterien wird die Frage nach der Narrativität ägyptischer Bilder erneut gestellt, wobei der Fokus auf der Flachbildkunst des Neuen Reiches (ca. 1550-1050 v. Chr.) liegt, die sich aufgrund mehrerer innovativer Entwicklungen sowie der aus dieser Zeit überlieferten Materialfülle zur Betrachtung gattungsbedingter Unterschiede einzelner Realisierungen anbietet. Durch die Betrachtung verschiedener Ebenen von Räumlichkeit – von Individualisierungen des Einzelobjektes bis zum durch die monumentalen Bildträger selbst entstehenden Raum – werden dabei Grade der Narrativität und Aktualität herausgearbeitet, um so zu einem bildimmanenten (von einer vermeintlichen Referenz losgelösten) Narrativitätsbegriff zu gelangen.

A. G. Shedid – M. Seidel, Das Grab des Nacht. Kunst und Geschichte eines Beamtengrabes der 18. Dynastie in Theben-West (Mainz 1991) S. 34 f.  Wandmalerei im Grab des Priesters Nacht (TT 52) in Theben-West aus dem 14. Jh. v. Chr. Der Verstorbene ist beim Opfer für verschiedene Götter zusammen mit seiner Gemahlin Taui und bei der Aufsicht über Feldarbeiten dargestellt.

A. G. Shedid – M. Seidel, Das Grab des Nacht. Kunst und Geschichte eines Beamtengrabes der 18. Dynastie in Theben-West (Mainz 1991) S. 34 f. Wandmalerei im Grab des Priesters Nacht (TT 52) in Theben-West aus dem 14. Jh. v. Chr. Der Verstorbene ist beim Opfer für verschiedene Götter zusammen mit seiner Gemahlin Taui und bei der Aufsicht über Feldarbeiten dargestellt.