Martin Danneck

Martin Danneck


Doktorand (eikones)

Büro

Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Doktorand (Philosophisch-Historische Fakultät)


Martin Danneck hat an den Universitäten Freiburg, Basel und Cambridge (UK) Klavier, Germanistik, Musik- und Vergleichende Literaturwissenschaft studiert. Seit September 2016 ist er Mitglied der eikones Graduate School.

Klang im Bild. Epistemologien des Auditiven im späten 18. Jahrhundert


Das Projekt untersucht ‚Epistemologien des Auditiven’ im späten 18. Jahrhundert als Erscheinungsformen des Wissens, die auf das Auditive Bezug nehmen und es dabei zugleich zur theoretischen Grundlage und praktischen Voraussetzung der eigenen Wissensvermittlung machen. Performative Praktiken wie beispielsweise Vorlesungen oder populärwissenschaftliche Vorträge geraten auf diese Weise ebenso ins Blickfeld wie das Aufkommen einer literarischen Deklamationsbewegung.  ‚Epistemologien des Auditiven’ erweisen sich dabei immer wieder als unauflöslich mit dem Visuellen verbunden: Bilder und bild-affine Phänomene bringen, wie Ernst Florens Friedrich Chladnis „Klangfiguren“ zeigen, die ephemeren und performativen Erscheinungsformen des auditiven Wissens zur Anschauung und machen sie auf diese Weise erst diskursfähig.

Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (1722-1789): Die Vorlesung oder Das Bild der Teone. Für Klopstocks Lesegesellschaft 1773 gemalt.

Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (1722-1789): Die Vorlesung oder Das Bild der Teone. Für Klopstocks Lesegesellschaft 1773 gemalt.