Saskia Christin Quené

Saskia Christin Quené


Doktorandin (eikones)

Büro

Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Doktorandin (Philosophisch-Historische Fakultät)


Saskia Quené kam aus Amsterdam nach Berlin zum Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft und ist seit 2015 Mitglied der eikones Graduate School in Basel. Sie interessiert sich besonders für Fragen zur Materialität und Farbe im Quattrocento, für Bildtheorie und Ästhetik, Methodologie und Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte und Interpendenzen zwischen Musik und bildender Kunst. 

Zur Transformation des Goldgrundes bei Fra Angelico


Im Zentrum meiner Dissertation zur Transformation des Goldgrundes bei Fra Angelico stehen drei Werkgruppen aus dem Korpus der Bildproduktion Fra Angelicos, die jeweils auch eine theoretische Fragestellung in den Fokus rücken: Erstens untersuche ich hinsichtlich Angelicos Madonnen dell’Umiltà das Verhältnis von Figur, Grund und Gold; zweitens interessieren mich die Darstellungsweisen von Brokat und Seide mitsamt ihren theologischen und historischen Implikationen in den Tafeln der Verkündigung an Maria; und drittens provoziert insbesondere die Auseinandersetzung mit Angelicos Darstellungen der Krönung Marias im Himmel, die Frage nach dem Zusammenhang von dargestelltem Licht und lichtenthaltendem Material, sowie dargestelltem Raum und goldener Bildfläche.

Fra Angelico, L’Incoronazione della Vergine, ca. 1435. Tempera on wood, 117 x 115 cm. Galleria degli Uffizi, Firenze.

Fra Angelico, L’Incoronazione della Vergine, ca. 1435. Tempera on wood, 117 x 115 cm. Galleria degli Uffizi, Firenze.